Prof. Kurt SCHMIDT


VERKAUFSAUSSTELLUNG

in der GALERIE TRAFELA

Klagenfurt/ Lendhafen

Villacherstrasse 25/3

geöff. Do.  Fr.  Sa.  10:00 - 12:30 / Do. 16 - 18: 00   oder n. tel. Vereinbarung

die Ausstellung läuft bis 28. Mai 2022


In den letzten zwei-drei Jahrzehnten ist es still um Kurt Schmidt geworden, die Flamme seiner Kunst wurde von der Tochter, von einigen begeisterten Sammlern, von einem Galeristen hochgehalten. Zum 100. Geburtstag widmete ihm die Stadt Klagenfurt eine große Retrospektive in der Alpen-Adria-Galerie. Zu Kurt Schmidt erschien vor kurzem eine Monographie von Dieter Pleschiutschnig, davor gab es nur die Publikation von Anton Kreuzer und eine weitere Broschüre in einem Galerieverlag.



Mit der kleinen, aber feinen Ausstellung in der Galerie Trafela wird erneut das Werk eines Künstlers, der sich zeitlebens ernsthaft mit den Farb- und Formproblemen der modernen Malerei auseinandergesetzt hat, wieder stark in den Mittelpunkt  gerückt.


Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Clown Charlie Rivel mit Gitarre ) Gemälde Öl auf Jute, monogr. KS, Dim. 80 x 70 cm in Rahmen
Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Clown Charlie Rivel mit Gitarre ) Gemälde Öl auf Jute, monogr. KS, Dim. 80 x 70 cm in Rahmen

Wer war Kurt Schmidt, dieser Maler, der von Herbert Boeckl für eine Professur an einer Kunstakademie in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen wurde, diese jedoch nicht annahm, weil er zu sehr an Klagenfurt hing? Wer war Kurt Schmidt, den Anton Kolig am liebsten als seinen Nachfolger an der Stuttgarter Akademie gesehen hätte? Wer war dieser Maler, dem man in den 1950er Jahren Genie und ein "ursprüngliches Talent" zuschrieb? 


Kurt Schmidt sah sich selbst in der Tradition eines Anton Kolig, Franz Wiegele, Arnold Clementschitsch, Adolf Christl oder Willi Zunk, er war mit der Stadt Klagenfurt sehr verbunden und gilt daher als der Klagenfurter Stadtmaler schlechthin. Er war eine schillernde Persönlichkeit, die die Kunstszene hierzulande geprägt hat. Sein malerischer Impetus, verbunden mit dem zeichnerischen Können, macht Kurt Schmidt zu einer der interessanteren Künstlerpersönlichkeiten Klagenfurts der letzten Jahrzehnte. 

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Schmidt wird als "unverwüstlicher Chansonnier der Farbe" bezeichnet, er gilt als ein Vertreter des "lebendigen Impressionismus". Seine Malerei kennzeichnet eine breite und klare Pinselführung. Schmidt liebte die Farben und er bringt sie oft zum Glühen und Brennen.  

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Kurt Schmidt hatte ein ähnlich ausgeprägtes Naturbewusstsein wie seine Maler-Vorgänger, die er schätzte. Die Chromatik des Kärntner Farbexpressionismus übernahm er, ohne jedoch ein Epigone seiner Vorbilder zu werden. 

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Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Mitagskogel ) Gemälde Öl auf Faserplatte, signiert, Dim. 60 x 80 cm in Rahmen
Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Mitagskogel ) Gemälde Öl auf Faserplatte, signiert, Dim. 60 x 80 cm in Rahmen

-  Preis € 2850. -

Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Baumlandschaft, alte Häuser am Skarbin.) Gemälde Öl auf Faserplatte signiert, 70 x 90 cm I. R.
Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Baumlandschaft, alte Häuser am Skarbin.) Gemälde Öl auf Faserplatte signiert, 70 x 90 cm I. R.

-  Preis € 3200. -

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Von erfrischender Unmittelbarkeit und Lebendigkeit in Ausdruck sind die Tierdarstellungen, die Schmidt oft mit leichter, lockerer Hand mit wenigen Pinselstrichen und unter sehr oft zurückhaltender Verwendung von Farbe auf den Bildträger wirft. Kurt Schmidt war eigenwilliger Maler, ein Einzelgänger, ein Gegner aller -Ismen. Zeitlebens bezeichnete sich Schmidt als ein Gegner der "modernen, manipulierten Kunst". Er behauptete: "Manchen Malern fehlen die Ehrfurcht und die Demut vor der Kunst."

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Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Blick auf Venedig  ) Aquarell auf Papier, signiert, Dim. 45 x 58 cm in Rahmen
Kurt SCHMIDT * 1917 - 1985 ( Blick auf Venedig ) Aquarell auf Papier, signiert, Dim. 45 x 58 cm in Rahmen

-  Preis € 850. -

Kurt SCHMIDT * 1917 1985 ( Pferd in der Manege ) Aquarell auf Papier, monogr. KS, Dim. 54 x 60 cm o. Rahmen
Kurt SCHMIDT * 1917 1985 ( Pferd in der Manege ) Aquarell auf Papier, monogr. KS, Dim. 54 x 60 cm o. Rahmen

- Preis € 750. -

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Tatsache ist, dass er mit seiner Position bereits in den 1950er Jahren "zwischen den Konservativen und den extremistischen Modernen" stand. Dem Dilemma der rasch wechselnden Stile ist er auf seine eigene Art entkommen. Seine Bilder haben einen hohen Wiedererkennungscharakter, vielleicht auch ein Grund, weshalb er es öfters nicht für nötig empfand seine Arbeiten zu signieren. 

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